VII. Christliche Inschriften (Nr.754-780)

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754  Römische Steininschriften Köln - Christliche Inschriften //   Hic iacit Artemia / dulcis aptissimus inf/ans et visu grata et / verbis dulcissima /5 cunctis quattuor / in quinto ad XPM (Christum) / detulit annos / innocens subi/to ad caelesti[a] /10 [reg]na transivi[t]
Hic iacit Artemia / dulcis aptissimus inf/ans et visu grata et / verbis dulcissima /5 cunctis quattuor / in quinto ad XPM (Christum) / detulit annos / innocens subi/to ad caelesti[a] /10 [reg]na transivi[t]
Hier liegt Artemia, (ein) liebes und begabtes Kind, angenehm anzusehen und in ihrer Sprache allen ein Vergnügen. Vier Jahre, und teilweise das Fünfte, brachte sie zu Christus, und als Unschuldige ging sie sofort in das himmlische Reich ein.
Platte. Linke und rechte untere Ecke fehlen, rechte Seitenkante abgestoßen.
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755  Römische Steininschriften Köln - Christliche Inschriften //   Heu seni Tornato dat / tristi{ti}a dona supe<r>stis / quosque sibi solvi spera/bat reddit honores /5 O mater lusus pueri risus/que recordans ingemie / et dulcis re<q>u<ir>it luc/tamina lingu(a)e. Catulus / huic nomen terdeni in/10 lumine mensis
Heu seni Tornato dat / tristi{ti}a dona supestis / quosque sibi solvi spera/bat reddit honores /5 O mater lusus pueri risus/que recordans ingemie / et dulcis reuit luc/tamina lingu(a)e. Catulus / huic nomen terdeni in/10 lumine mensis
Wehe, der Vater gibt dem Sproß traurige Gaben, er, der ihn überlebte, und die Totenehrung, die, wie er hoffte, ihm gegeben würde, gab er nun selbst. Die Mutter, oh, wenn sie sich an die Spiele des Knaben und sein Lachen erinnert, seufzt sie und sehnt sich nach seinen Versuchen mit der Sprache. Catulus war sein Name, dreimal zehn Monate hier am Lichte.
Platte; mit Ausnahme leichter Abstoßungen am Rand und geringer Abreibungen unbeschädigt. Schriftfeld von vier eingeritzten Linien umrahmt, wobei Z. 5 und Z. 6 rechts und links, Z. 10 völlig in die Umrahmung geschrieben sind.
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756  Römische Steininschriften Köln - Christliche Inschriften //   Concordia hic iac[et] / pia paren<t>ib(us). * Vixi[t] / annum (unum) semis(sem). Inno/cens in caelis habetur.
Concordia hic iac[et] / pia parenib(us). * Vixi[t] / annum (unum) semis(sem). Inno/cens in caelis habetur.
Concordia ruht hier. (Sie war) lieb zu ihren Eltern. Sie lebte 1 1/2 Jahre. Unschuldig weilt sie im Himmel.
Platte zur Abdeckung des Sarkophags (Päffgen I 100). Rechte untere Ecke abgebrochen. Über der Inschrift Christogramm zwischen Palmzweigen.
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757  Römische Steininschriften Köln - Christliche Inschriften //   Desiderius / et Mustela filie caris(simae) / sue Poppiae titulum / posuit /5 qui vixit annus XX
Desiderius / et Mustela filie caris(simae) / sue Poppiae titulum / posuit /5 qui vixit annus XX
Desiderius und Mustela errichteten den Grabstein ihrer lieben Tochter Poppia, die 20 Jahre lebte.
Platte. Senkrechter Bruch geklebt.
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